| Zu Gast bei Plasberg persönlich |
| Geschrieben von Daniel | |
| Mittwoch, 4. März 2009 | |
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Frank Plasberg moderiert nun schon seit einigen Monaten seine neue Sendung „plasberg persönlich" im Westdeutschen Fernsehen. Bei den Aufzeichnungen zur aktuellen dritten Sendung bekam ich mit einer Gruppe junger Journalisten von Schülerzeitungen aus NRW die Möglichkeit, einmal einen Blick hinter die Kulissen der TV-Show zu werfen, die in dem Kölner Studio gedreht wird, wo sonst die Kollegen Schmidt und Pocher (zumindest momentan noch) Unterhaltung bieten. Unter dem Motto „Ungleiche Paare - wo die Liebe hinfällt" ging der inzwischen mit mehreren Preisen ausgezeichnete 51-jährige Plasberg wieder dem Motto der Show nach „einem gesellschaftlichen Phänomen auf den Grund, das sich im Leben und in den Lebensgeschichten seiner Gäste spiegelt". Anders als im bekannten Polit-Talkmagazin „Hart aber fair" geht es in seiner neuen Sendung also weniger um die Diskussion, als vielmehr um die Schilderungen aus den unterschiedlichen Lebenssituationen. So lebt Schauspieler Sky du Mont mit einer 29 Jahre jüngeren Frau zusammen, Autorin Caroline Rusch dagegen mit einem elf Jahre jüngeren Mann. Silja Korn lebt als Blinde mit einem sehenden Mann zusammen und Martina und Fred Pfefferlein haben sich im Internet über eine Partnerbörse gefunden, obwohl ihre Suchprofile ursprünglich eigentlich nicht unbedingt zusammenpassten. Stefan Woinoff stand mit paartherapeutischem Rat zur Seite. Nach einer kurzen Führung durch das Gebäude, bei der wir uns beispielsweise einmal in den Räumen von Aufnahmeleitung oder (Ton-)Technik umsehen konnten, ging es zur anderthalb stündigen Aufnahme der Show, die wir aus Sicht des Publikums mitbekommen konnten. „Zart aber herzlich", wie die Sendung schon früh in Kritiken belächelt wurde, scheint im Nachhinein wohl bezeichnend zu sein. Wie im Internet schon fast eingestanden wird, sind die besprochenen Themen „nicht (...) von brennender Aktualität, sondern Themen, die permanent aktuell sind und dadurch bewegen" sollen. Doch am Ende bleibt diese Frage jedem selbst überlassen, ob er sich von den Einblicken in das Leben anderer zum Einschalten bewegen lässt. Wir als Teilnehmer dieses Recherchebesuchs hätten uns jedenfalls über ein - wenn auch kurzes - Gespräch mit Herrn Plasberg persönlich sicherlich sehr gefreut. Vielleicht kommt es dazu ja beim anstehenden Besuch von „Schmidt und Pocher", auch wenn das wohl eher ein Traum bleiben wird. »
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